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SALZBURG IM KINO 20/21

„Salzburg bleibt - nur ein Kino weit entfernt!“, freut sich Präsidentin Helga Rabl-Stadler zum Ende der 100-jährigen Salzburger Festspiele im August 2020, denn:

„Für alle, die dieses Jahr selber nicht vor Ort sein konnten oder sich schon jetzt auf die nächsten Festspiele hinsehnen, gibt es auch weiterhin Grund zur Freude: Das Filmhaus Huber Türkheim präsentiert eine handverlesene Auswahl der beeindruckendsten Produktionen aus den letzten Jahren - erstmalig im Kino. Mit dieser Reihe geben wir unserem Publikum die Möglichkeit, gemeinsam dieses besondere Jubiläum auf der großen Leinwand nachwirken zu lassen und sich gleichzeitig auf das nächste Jahr einzustimmen.“

Den Auftakt macht am 24./25. Oktober 2020 die legendäre „LA TRAVIATA“ mit Anna Netrebko und Rolando Villazón aus dem Jahr 2005. Opern-Star Anna Netrebko dazu: „Ich freue mich besonders, dass unsere wunderbare „Traviata“ [...] die Kinoreihe eröffnet und damit zum ersten Mal überhaupt auf der großen Leinwand zu erleben sein wird!“

Des Weiteren werden – begleitet von exklusivem Rahmenprogramm und in bestmöglicher Qualität - populäre Inszenierungen wie z.B. die einzige Beethoven-Oper „FIDELIO“ von 2015 (mit Jonas Kaufmann), die weltbekannte „ZAUBERFLÖTE“ von 2018 (mit Klaus Maria Brandauer), die als Opernproduktion des Jahres ausgezeichnete „SALOME“ (2018) mit Asmik Grigorian oder die Rossini-Oper „ITALIANA IN ALGERI“ mit Cecilia Bartoli (2018) im Kino zu sehen sein. Den Abschluss bildet die umjubelte „COSÌ FAN TUTTE“ aus dem Sommer 2020.


Eintritt:
Kinokasse: 19,50 Euro
Online VKK: 21,45 Euro (inkl. aller Gebühren)

- Jetzt Tickets sichern.
 


Filmhaus Huber
Türkheim: Sonntag, 25.10.2020 um 10:30 Uhr

  • LA TRAVIATA

Eine Oper in einer Traumbesetzung: Giuseppe Verdis „La Traviata“ in der Inszenierung von Willy Decker war das Highlight der Salzburger Festspiele 2005 und ist bis heute eine der beliebtesten Inszenierungen der Operngeschichte. Glücklich waren alle, die überhaupt eine Karte ergattern konnten. Der Grund? Eine einzige Frau: Anna Netrebko. An der Seite von Star-Tenor Rolando Villazón feierte sie ihr ekstatisches Debüt bei den Festspielen. Dank der sensiblen Filmregie von Brian Large kann das Publikum auch im Kino tief hinein in die Seele der Netrebko blicken als Pariser Kurtisane/Edelprostituierte Violetta Valery blicken.


Filmhaus Huber
Türkheim: Sonntag, 22.11.2020 um 10:30 Uhr

  • FIDELIO

„Fidelio“ blieb Beethovens einzige Oper – und ist als strahlendes Bekenntnis an die Freiheit und die Liebe aktueller denn je. Tiefemotional ist auch die Inszenierung der Salzburger Festspiele aus dem Jahr 2015 von Regisseur Claus Guth, die „alles auf den Kopf zu stellen scheint“ (Donaukurier), was man bislang über Beethovens „Fidelio“ wusste. Gemeinsam mit den Wiener Philharmonikern (mit Franz Welser-Möst am Pult, dessen Beethoven-Interpretationen musikalische Maßstäbe gesetzt haben) und nicht zuletzt Star-Tenor Jonas Kaufmann, dessen strahlender Florestan einen ins Mark trifft, rundet diese Oper das Beethoven-Jahr 2020 ab.


Filmhaus Huber
Türkheim: Sonntag, 06.12.2020 um 10:30 Uhr

  • DIE ZAUBERFLÖTE

„Die Zauberflöte» gehört zum kostbarsten salzburgischen Tafelsilber“, schreibt die Neue Züricher Zeitung. Die amerikanische Opernregisseurin Lydia Steier nahm diese Herausforderung an und brachte bei den Festspielen 2018 den Zauber zurück in eine der meistgespieltesten und gleichzeitig ver-spieltesten Opern der Welt. Opulent, bildgewaltig und märchenhaft ist Steiers durchinszenierirtes „Augentheater im Zirkusambiente“ (Stuttgarter Nachrichten). Und mittendrin in der quirligen Szenerie: Klaus Maria Brandauer als liebenswürdiger Märchenerzähler und Großvater. Mit ihrer verspielten Musik und den märchenhaften Motiven ist diese „Zauberflöte“...
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Filmhaus Huber
Türkheim: Sonntag, 24.01.2021 um 10:30 Uhr

  • LE NOZZE DE FIGARO

Figaro, der Diener und Friseur des Grafen, liebt Susanna. Auch der Graf begehrt Susanna, aber das darf seine Ehefrau nicht wissen. Marcellina, bei der Figaro Schulden hat, will die Hochzeit platzen lassen und ihn glatt selbst heiraten. Und der Page Cherubino schwärmt einfach gleich für alle Frauen. Wer liebt jetzt wen? Und warum die ganze Verwirrung? Mozarts „Le Nozze de Figaro“ ist dahingehend wahrscheinlich eine der vertracktesten Opern. Klarheit bringt die Bildregie von Brian Large, „der weltweit führende Großmeister des Musik- und Opernfilms“ (Klassikakzente).


Filmhaus Huber
Türkheim: Sonntag, 21.02.2021 um 10:30 Uhr

  • DON CARLO

Der „Don Carlo“ über die intriganten Machtspielchen am spanischen Hof im Jahr 1560 ist Verdis Grand opéra schlechthin – und wohl auch einer der größten und umjubelsten Festspieltriumphe von Regie-Legende Peter Stein im Verdi-Jahr 2013, der nach diesem Erfolg auch an der Mailänder Scala aufgeführt wurde. Wie könnte auch anders sein können mit dieser „Elite-Besetzung, vielleicht die beste […] für diese kräftezehrende Überwältigungsoper: Kaufmann, Harteros, Hampson, Salminen“ (FAZ). Ein absolutes Muss für jeden Opernkenner – auch abseites der italienischen Oper!


Filmhaus Huber
Türkheim: Sonntag, 07.03.2021 um 10:30 Uhr

  • LA BOHÈME

Man mag es kaum glauben, aber in der 100-jährigen Geschichte der Salzburger Festspiele ist ausgerechnet Puccinis populärste (und herzzerreißendeste) Oper noch nie aufgeführt worden. Mit „La Bohème“ brach der damalige Intendant Alexander Pereira (2012-2014) den Puccini-Bann, und das gleich mit einer „Galabesetzung“ (FAZ). Selten sah man jemanden so schön in der Oper sterben wie Anna Netrebko als Künstlermuse Mimi, selten hielt jemand so hingebungsvoll ihre Hand dabei wie der polnische Tenor Piotr Beczala. Die SZ schrieb: „Ein Novum in der Festspielgeschichte!“


Filmhaus Huber
Türkheim: Sonntag, 11.04.2021 um 10:30 Uhr

  • SALOME

Aufführung des Jahres, beste Regie, bestes Bühnenbild, beste Sängerin, – die Kritiken überschlugen sich vor Begeisterung für die Inszenierung von Richard Strauss’ „Salome“ aus dem Jahr 2018. Dass das Publikum einen „Orkan der Sinne“ (SPIEGEL) erleben durfte, lag vor allem am italienischen Regisseur und „Enfant terrible“ Romeo Castellucci, der diese revolutionäre Oper von 1905 nur so vor Schrecken, Lust und Rausch strotzen lässt. Gleichzeitig brauchte es aber auch eine Sängerin wie Asmik Gregorian als Titelheldin, die sich in genau jener rasanten, 100-minütigen Festspielnacht zum neuen Sopranstar katapultierte.


Filmhaus Huber
Türkheim: Sonntag, 02.05.2021 um 10:30 Uhr

  • L'ITALIANA IN ALGERI

Mit Rossini fing alles an für Cecilia Bartoli. 25 Jahre später kehrt die Star-Mezzosopranistin & künstlerische Leiterin der Salzburger Pfingstfestspiele zu ihren musikalischen Wurzeln zurück. Doch nostalgisch oder gar angestaubt ist in dieser „L'italiana in Algeri“ aus 2018 nichts - ganz im Gegenteil: Von einer "Wiedergeburt des Musiktheaters" schreibt die FAZ. Der Bartoli liebstes Regie-Duo um Moshe Leiser und Patrice Caurier verwandelt die Bühne in ein „Tollhaus“ (BR Klassik) und Bartoli bringt und singt die Männer mit ihrer expressiven Mimik um ihren Verstand. Das muntere Treiben...
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Filmhaus Huber
Türkheim: Sonntag, 13.06.2021 um 10:30 Uhr

  • AIDA

Viel Aufregung gab es im Vorfeld der Salzburger „Aida“ von 2017 um das gewagte Operndebüt der der iranischen Fotografin, Video-Künstlerin und Filmregisseurin Shirin Neshat, die im New Yorker Exil lebt. Sie verweigerte dem Salzburger Publikum konsequent jeden Orientkitsch und spielte mit diversen Bezügen auf die aktuelle Flüchtlingskrise an. Neshat machte aus ihrer "Aida" mehr als ein simples Eifersuchtsdrama. Sie machte es zum Antikriegsstück und vielmehr zu einer Mahnung zu Pazifismus und Humanismus.


Filmhaus Huber
Türkheim: Sonntag, 27.06.2021 um 10:30 Uhr

  • COSI FAN TUTTE

„Così fan tutte“ – „so machen sie's alle“. Wirklich alle? In Salzburg hat es der Ästhet unter den deutschen Opernregisseuren Christof Loy nicht wie alle gemacht. Damit hat er zum 100-jährigen Jubiläum der Festspiele (– und unter erschwerten Corona-Bedingungen – dennoch) eine intensive Inszenierung dieses Klassikers geschaffen, die „nahtlos an die große Salzburger Mozart-Tradition anknüpft“ (BR Klassik). Und was wäre die „Così“, eine von Mozarts über lange Zeit als frivol, schlüpfrig, anrüchig geltende Da-Ponte-Oper, ohne die himmlische Musik unter dem Dirigat von Joana Malwitz: überall umjubelt und mit ihren gerade einmal 34 Jahren schon...


 

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