Rainer Werner Fassbinder

Geboren am 31.05.1945 in Bad Wörishofen
Verstorben am 10.06.1982 in München

Er war einer der bedeutendsten Autoren und Regisseure der Deutschen Filmgeschichte.

Kinobetreiber Rudolf Huber freute sich über die Enthüllung der Gedenktafel am Filmhaus Bad Wörishofen, 25.07.2004 durch Bundesfilmpreisträgerin Irm Hermann, die in vielen Fassbinder Filmen mitspielte.

Rainer Werner Fassbinder wurde am 31. Mai 1945 in Bad Wörishofen als Sohn einer Übersetzerin und eines Arztes geboren.
Er nimmt privaten Schauspielunterricht. Sammelt erste Bühnenerfahrungen als Statist bei den Münchner Kammerspielen. Mit 21 Jahren drehte Fassbinder erste Kurzfilme. Seine Themen findet er im kleinbürgerlichen Alltag. Im Jahr 1969 wird „Katzelmacher“ mit dem Fernsehpreis der Akademie der Darstellenden Künste und dem Filmband in Gold ausgezeichnet. Seine Filme sorgen für Diskussionen, sie beschäftigen sich fast ausschließlich mit AußenseiterInnen und Minderheiten. „Angst essen Seele auf“ erhält den Bundesfilmpreis. Ende der Siebziger wird Fassbinder in New York als der „faszinierendste, begabteste, fruchtbarste, originellste junge Filmemacher in Westeuropa“ gefeiert.
Für „Die Ehe der Eva Maria Braun“ (1978) erhält er das Filmband in Silber, für „Die Sehnsucht der Veronika Voss“ (1981) den Goldenen Bären.

Wir widmeten ihm eine Werkschau und spielen immer wieder einige seiner bekannten Filme.

Eine Auswahl seiner Filme:
Katzelmacher, Angst essen Seele auf , Fontane Effi Briest, Lola, Lilli Marleen, Warnung vor einer heiligen Nutte, Der Händler der vier Jahreszeiten, Mutter Küsters Fahrt zum Himmel, Chinesisches Roulette, Die Ehe der Eva Maria Braun, Die bitteren Tränen der Petra von Kant, Faustrecht der Freiheit, Liebe ist kälter als der Tod, Der amerikanische Soldat, Götter der Pest, Bolwieser, Das kleine Chaos, Deutschland im Herbst, Der Stadtstreicher, Die dritte Generation, Eine Reise in Licht, In einem Jahr mit 13 Monden, Satansbraten.....