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Rainer Werner Fassbinder

Geboren am 31.05.1945 in Bad Wörishofen
Verstorben am 10.06.1982 in München

Er war einer der bedeutendsten Autoren und Regisseure der Deutschen Filmgeschichte.

Begabt, originell und umstritten.
Der Filmemacher drehte in nur 16 Jahren 45 Filme und ging als bedeutendster Repräsentant des Neuen Deutschen Films in die Filmgeschichte ein. Daneben schrieb und inszenierte er zahllose Theaterstücke und verfasste Drehbücher.
Er wurde in Bad Wörishofen als Sohn einer Übersetzerin und eines Arztes geboren. Nach der Scheidung wuchs er bei der Mutter auf. Er verließ die Schule vor dem Abitur, nahm privaten Schauspielunterricht und sammelte erste Bühnenerfahrungen als Statist bei den Münchner Kammerspielen. Mit 21 Jahren drehte Fassbinder erste Kurzfilme und debütierte wenig später mit „Leonce und Lena" als Theaterregisseur. Seine Themen fand er im kleinbürgerlichen Alltag. 1969 folgte der erste Kinofilm, „Liebe ist kälter als der Tod“, der wenig Beachtung fand. Im selben Jahr wurde „Katzelmacher“ mit dem Fernsehpreis der Akademie der Darstellenden Künste und dem Filmband in Gold ausgezeichnet. Die Filme der folgenden Jahre sorgten für Diskussionen, sie beschäftigten sich fast ausschließlich mit AußenseiterInnen und Minderheiten. „Angst essen Seele auf“ erhielt den Bundesfilmpreis. Ende der Siebziger wurde Fassbinder in New York als der „faszinierendste, begabteste, fruchtbarste, originellste junge Filmemacher in Westeuropa“ gefeiert. Für „Die Ehe der Eva Maria Braun“ (1978) erhielt er das Filmband in Silber, für „Die Sehnsucht der Veronika Voss“ (1981) den Goldenen Bären.
In seinen Stücken thematisiert er immer wieder Homosexualität. Im umstrittenen Film „Querelle“ (1982) ist sie zentrales Thema.
Fassbinder lebte mit dem Schauspieler Günther Kaufmann zusammen und war mit Ingrid Caven verheiratet. Juliane Lorenz, mit der er sechs Jahre zusammenlebte, fand ihn am 10. Juni 1982 tot in der gemeinsamen Münchner Wohnung.
(Textnachweis: Queer in Bayern)

 
Kinobetreiber Rudolf Huber freute sich über die Enthüllung der Gedenktafel am Filmhaus Huber in Bad Wörishofen, 25.07.2004 durch Bundesfilmpreisträgerin Irm Hermann, die in vielen Fassbinder Filmen mitspielte.
Steinmetzmeister Gerhard Schröder, Kinoinhaber Rudolf Huber,
Schauspielerin Irm Hermann, Bürgermeister Klaus Holetschek (v.l.n.r.).



Wir spielen immer wieder einige seiner bekannten Filme.

R.W. Fassbinder Filme
(Auswahl):
*Fassbinder (neu 2015)
*Katzelmacher
*Angst essen Seele auf 
*Fontane Effi Briest
*Lola
*Lilli Marleen
*Warnung vor einer heiligen Nutte
*Der Händler der vier Jahreszeiten
*Mutter Küsters Fahrt zum Himmel
*Chinesisches Roulette
*Die Ehe der Eva Maria Braun
*Die bitteren Tränen der Petra von Kant
*Faustrecht der Freiheit
*Liebe ist kälter als der Tod
*Der amerikanische Soldat
*Götter der Pest, Bolwieser
*Das kleine Chaos
*Deutschland im Herbst
*Der Stadtstreicher
*Die dritte Generation
*Eine Reise in Licht
*In einem Jahr mit 13 Monden
*Satansbraten

 

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